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Oßmannstedter Studien

Die Studien sollen wissenschaftliche Arbeiten zur Popularphilosophie, Anthropologie und aufklärerischen Kulturkritik ebenso integrieren wie Arbeiten zur klassischen Philologie, zum europäischen Literaturtransfer oder zu den Wechselwirkungen von Bildkunst, Musik und Literatur. Die Rückbindung an Wieland und die Schriftsteller der Region um Weimar/Jena verleiht der Reihe, bei aller Offenheit, ein klares regionales und geistesgeschichtliches Profil.

 

Band 1

Katharina Roettig: Wielands Sokratische Übersetzungen

Christoph Martin Wielands Übersetzungen antiker Werke ‒ insbesondere seine ‚Briefe‘ und ‚Satiren‘ des Horaz sowie die Briefe Ciceros ‒ gelten als Klassiker deutscher Übersetzungsliteratur. Untersuchungen zu Wielands Übersetzungen sind indes ein Desiderat. Die vorliegende Studie stellt den Übersetzer Wieland in den Mittelpunkt. Seine Äußerungen zum Übersetzen werden erstmals systematisch untersucht und von detaillierten Analysen bisher weniger beachteter Übersetzungen wie der ‚Wolken‘ (1798) des Aristophanes, der ‚Memorabilien‘ (1799/1800) sowie des ‚Symposiums‘ (1802) von Xenophon begleitet.

Wielands Übersetzungsverständnis, seine Übersetzungspraxis, sein Übersetzungsstil sowie seine Position in der zeitgenössischen Übersetzerdebatte werden neu beleuchtet und bewertet. An der Figur des Sokrates, die Wieland in den Jahren seiner »sokratischen Übersetzungen« zunehmend historisch zu verstehen suchte, bleiben seine philologischen Bemühungen als Dichter, Schriftsteller und Übersetzer orientiert.

 

 

Band 2

Kupferstich und Letternkunst. Buchgestaltung im 18. Jahrhundert.

Hg. von Peter-Henning Haischer, Charlotte Kurbjuhn, Steffen Martus und Hans-Peter Nowitzki

Die ästhetischen Erneuerungen des 18. Jahrhunderts begleiten grundlegende Reflexionen über die Neugestaltung des Buches. Sie schlagen sich in der medialen Vielfalt von Einzeldrucken und Werkausgaben, von Anthologien und Zeitschriften nieder und gelten für belletristische und wissenschaftliche Literatur gleichermaßen. Betroffen sind davon Satzspiegel, Buchschmuck, Papierqualität, Typographie u. a. Wie sind solche Phänomene zu bewerten? Welchen Stellenwert gewinnen diese Verfahren kollektiver Kreativität, an denen neben dem Autor Verleger, Zeichner, Kupferstecher und Drucker beteiligt sind? Auf welche Herausforderungen reagiert die Buchgestaltung dieses neuen Typs?

Die Beiträge konzentrieren sich auf literarische Werke und analysieren Besonderheiten von Standard- bis zu Luxusausgaben bei Brockes, Haller, Ramler, Gessner, Klopstock, Wieland, Goethe. Außerdem untersuchen sie die Gestaltung neuer Erfolgsformate, etwa Almanache. Dabei kommen Grundfragen der Literatur- und Mediengeschichte zur Sprache.

 

Im Hinblick auf technische Realisation und marktstrategische Erfordernisse des neuen Buches werden literaturwissenschaftliche Aufsätze entwickelt, die zu einer methodischen und terminologischen Systematisierung in der Beschäftigung mit der Buchgestaltung beitragen.

 

 

 

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